Psychologische Deeskalation und praktische Eigensicherung am Arbeitsplatz (für wiss. Beschäftigte)

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Steckbrief

Eckdaten

Thema:
Arbeitssicherheit und Technik, Gesundheitsprävention, Kommunikation und Zusammenarbeit
Personalentwick- lungsmaßnahme:
Ja
Handlungsfelder:
Persönliche Entwicklung fördern
Zertifikat:
Zertifikat "Führen"
Anbieter:
gemeinsame Veranstaltungen (4.3 und 8.4)
Teilnehmergebühr:
Entgeltfrei für RWTH-, FZJ- und UKA-Beschäftigte der angegebenen Zielgruppe

Erläuterung

Gespräche, die z.B. in der Lehre oder im Beratungs- und Informationsservice zu führen sind, verlaufen in den meisten Fällen weitestgehend reibungslos. Dennoch kann es auch hier immer wieder zu eskalierenden Situationen kommen, z. B. bei drohender Exmatrikulation, Prüfungsversagen, Ablehnungen von Anträgen etc., die für die Betroffenen eine Ausnahmesituation bedeuten, in der sie sich emotional nicht mehr kontrollieren können.

Nach Studien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ist eine Zunahme von Aggressionen und Gewalt am Arbeitsplatz weltweit eine steigende Tendenz. Besonders betroffen sind dabei Berufstätige, die regelmäßigen Kontakt mit Menschen haben, die sich in akuten persönlichen Krisen befinden. An diesen Beschäftigten kann sich im Einzelfall massiv Ärger und Unmut entladen, in Form von verbaler aber auch körperlicher Bedrohung. Beschäftigte, denen dies vollkommen unvorbereitet widerfährt, erleben dies in der Regel als enorme psychische Belastung. Dies kann Auswirkungen auf die Arbeitsqualität und den Krankenstand haben. Daher ist es wichtig, die Beschäftigten auf Schwierigkeiten und bedrohliche Situationen im Umgang mit ihren Kunden vorzubereiten.

Ziel

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, besonderen Schwierigkeiten und außergewöhnlichen Bedrohungssituationen, wie sie im Arbeitsalltag an einer Universität vorkommen können, besser vorbeugen und begegnen zu können.

Mit diesen Kenntnissen gewinnen sie sowohl in Ausnahmesituationen als auch im normalen Berufsalltag an Gelassenheit, Präsenz und Souveränität. Mit dem daraus resultierenden authentisch-sicheren Auftreten wirken sie auf potenziell aggressive und bedrohliche Personen bereits im Vorfeld beschwichtigend.

Methoden

Unterrichtsgespräch, Gruppen- und Einzelarbeit, Rollenspiele

Inhalt

  • Ursachen, Auslöser und Dynamiken von Aggressionen und Bedrohungen

  • Nonverbale und verbale psychologische Deeskalationsstrategien

  • Besondere Risikosituationen und typische Gefahrensignale vor Eskalationen

  • Vorsichtsmaßnahmen und Eigensicherung bei eskalierenden Gesprächen

  • Interkulturelle Unterschiede im Gefühlsausdruck berücksichtigen

  • Stressbewältigung in akut bedrohlichen Konfliktsituationen

  • Belastende Erfahrungen gut verarbeiten

Voraussetzung

keine

Zielgruppen

Postdocs, akademischer Mittelbau, Juniorprofessorinnen und -professoren

Beschäftigte in Technik und Verwaltung melden sich bitte bei der Abteilung 8.4 Aus- und Fortbildung auf www.rwth-aachen.de/personaentwicklung an.

Ergänzungen zu Zielgruppen

Die maximale Teilnehmerzahl der Veranstaltung ist 14. Die Hälfte der Plätze ist für wissenschaftliche Mitarbeitende (Postdocs, Beschäftigte im akademischen Mittelbau & Juniorprofs) vorgesehen, die andere für Beschäftigte in Technik und Verwaltung.

Termine

Nummer:2019-ZUS-100
Datum:18.12.2019 bis 19.12.2019
08:30 - 16:00
Kursleitung:Dipl.-Psych. Philip C. Dao
Ort:

Prolog-Gebäude (Logistik Cluster), Campus-Boulevard 55, Raum 1+2 (1. OG)

Teilnehmer:5 bis 7
Anmeldung:
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Mit RWTH-Kennung (TIM)

Ohne RWTH-Kennung (TIM) bitte über organisatorischen Kontakt