CombiCom

 

CombiCom (BioSC FocusLab)

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Die Natur bietet eine erstaunliche Vielfalt bioaktiver pflanzlicher Sekundärmetabolite, von denen nur ein geringer Anteil bekannt und charakterisiert ist. Das BioSC FocusLab CombiCom stellt einen interdisziplinären Ansatz zur systematischen Assemblierung, gezielten Veränderung und Analyse von Stoffwechselwegen zur Synthese bioaktiver Progininine, Sesquiterpene und Glykolipide in ausgewählten mikrobiellen Produktionssystemen dar. Mittels Mutasynthese sowie Engineering beteiligter Enzyme und ganzer Stoffwechselwege soll eine Bibliothek neuer bioaktiver Komponenten generiert werden, die final unter Einsatz moderner Bioassays evaluiert werden soll.

  Arbeitseinheiten innerhalb des CombiCom-Konsortiums BioSC

Abbildung: CombiCom kann in vier Working Units, WU1 – WU4, unterteilt werden, in die 9 Arbeitspakete integriert sind. WU1: Synthetisch-Biologische Plattform (Consortium: Jaeger / Drepper / Loeschcke; Feldbrügge / Schipper; Schurr / Behrendt; Zurbriggen; Pietruszka / Classen; Schwaneberg / Ruff / Schiffels); WU2: Produktionsprozesse (Büchs / Regestein); WU3: Multi-step Evaluierungspipeline (Grundler / Schleker); WU4: Soziale Implikationen (Bröring / Baum). Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die offizielle (englisch-sprachige) CombiCom Website unter: https://www.biosc.de/index.php?index=764).

    Kontakt

    Matthias Offermann

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    Matthias Offermann

    Doktorand

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    +49 241 80 23606

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    Zusammen mit der Abteilung Molekulare Bioökonomie, die durch Dr. Anna Joëlle Ruff geleitet wird, nimmt die Nachwuchsgruppe NGBC eine wichtige Rolle innerhalb des CombiCom-Konsortiums ein. Wir optimieren und evolvieren Synthasen als Schlüsselenzyme von Prodigiosin- und Sesquiterpen-Synthesewegen mittels der gelenkten Evolution. Die NGBC Nachwuchsgruppe behandelt hierbei die β-Caryophyllensynthase QHS1 aus Artemisia annua zur Veränderung und Erweiterung des Sesquiterpen-Produktspektrums. Sesquiterpensynthasen nutzen Farnesyldiphosphat, kurz FPP, als universelle Vorstufe der Zyklisierung. Die entwickelten QHS1-Varianten werden an die Projektpartner weitergeleitet, um schlussendlich in die mikrobiellen Chassis implementiert zu werden. Das CombiCom-Projekt wird für drei Jahre gefördert und greift auf die Expertise eines interdisziplinären Konsortiums zurück. Unter den Projektpartnern befinden sich Forschungsgruppen der Aachener, Düsseldorfer und Bonner Universitäten sowie des Forschungszentrums Jülich.

    In CombiCom arbeiten wir zusammen mit…

    • Prof. Dr. Karl-Erich Jaeger / Dr. Thomas Drepper / Dr. Anita Loeschcke – HHU Düsseldorf; Institut für Molekulare Enzymtechnologie (IMET) am Forschungszentrum Juelich)
    • Prof. Dr. Michael Feldbrügge / Dr. Kerstin Schipper – HHU Düsseldorf; Mikrobiologie
    • Prof. Dr. Ulrich Schurr / Dr. Dominik Behrendt – Forschungszentrum Juelich; IBG-2 – Pflanzenwissenschaften
    • Prof. Dr. Matias Zurbriggen – HHU Düsseldorf; Synthetische Biologie
    • Prof. Dr. Jörg Pietruszka / Dr. Thomas Classen – HHU Düsseldorf; Institut für Bioorganische Chemie (IBOC)
    • Prof. Dr. Jochen Büchs / Dr. Lars Regestein – RWTH Aachen; AVT – Biochemical Engineering (AVT.BioVT)
    • Prof. Dr. Florian Grundler / Dr. Sylvia Schleker – Universität Bonn; INRES – Molekulare Phytomedizin
    • Prof. Dr. Stefanie Bröring / Dr. Chad Baum – Universität Bonn; ILR – Technologie- und Innovationsmanagement im Agribusiness
    • Abteilung Molekulare Bioökonomie – geleitet von Dr. Anna Joëlle Ruff